Roboter unterstützen Sicherheitspersonal

Roboter unterstützen Sicherheitspersonal

Was nach einem modernen Science-Fiction Film klingt, ist in Kalifornien Realität. In Einkaufszentren, auf Firmengeländen und auf öffentlichen Plätzen wurden sie schon gesichtet, die 136 Kilogramm schweren und 1,50 Meter großen kapselförmigen Roboter. Derzeit noch eher etwas Außergewöhnliches, könnten die K5 Roboter in Zukunft eine aktive Unterstützung des Sicherheitspersonals sein. Entwickelt vom kalifornischen Start-Up Unternehmen Knightscope helfen die modernen Roboter dem Sicherheitspersonal dabei, Gefahren frühzeitig zu erkennen.

Dürfen wir vorstellen? K5

Der K5 Sicherheitsroboter ist kapselförmig aufgebaut und weit mehr als nur eine Touristenattraktion auf öffentlichen Plätzen. K5 besitzt einen 360 Grad Rundumblick und ist mit 3D Kameras und Infrarotkameras ausgestattet. Der Roboter zeichnet alles auf, was ihm vor die „Augen“ kommt und sendet es in Echtzeit an ein Sicherheitssystem im Hintergrund. Ganz ohne den Menschen kommt aber auch dieses hochmoderne Sicherheitssystem nicht aus. Im Hintergrund sitzt menschliches Sicherheitspersonal, das die von K5 gesendeten Aufnahmen genau beobachtet, überwacht und auswertet. K5 verfügt auch über ein integriertes Mikrofon, über das die Sicherheitszentrale mit den Menschen kommunizieren kann. Bei Gefahr löst K5 einen Alarm aus. Unter Anderem kennt der moderne Roboter auch bestimmte Geräusche wie zum Beispiel zerbrechendes Glas und schlägt dann Alarm. K5 wird bereits an mehreren Orten eingesetzt. So finden wir ihn in Einkaufszentren und Firmensitzen; das Start-Up vermietet ihr „Sicherheitspersonal“ flottenweise. Die Kosten dafür halten sich in Grenzen: 6,25 Dollar kostet ein K5 pro Stunde; verkauft wird er noch nicht. Doch mit 6,25 Dollar ist er günstiger als zusätzliches menschliches Sicherheitspersonal.

Wer steht hinter K5?

Das Start-Up Unternehmen Knightscope besteht aus einer Gruppe von vielversprechenden Unternehmern und Ingenieuren, die alles daran setzen, die Sicherheit zu erhöhen. Mit Sitz in Kalifornien arbeitet das Team rund um die Uhr daran, möglichst bald mit der Massenproduktion zu beginnen. Bis es so weit ist, kann sich zumindest die amerikanische Bevölkerung schon mit den neuen Sicherheitsleuten vertraut machen.

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