Klagenfurt begrüßt StadtLesen und serendii

Klagenfurt – 15.-18. September
Neuer Platz

Klagenfurt am Wörthersee ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Kärnten. Mit 99.110 Einwohnern ist sie die größte Stadt Kärntens und damit sechstgrößte Österreichs. Hier wird die nächste „StadtLesen“-Station aufgebaut.

Sowohl die Namensgebung der Stadt Klagenfurt als auch das mythologische Bildsymbol des Stadtsiegels stehen in engem Zusammenhang. Das älteste Stadtsiegel zeigt einen hohen, schmalen Turm mit drei Zinnen. In halber Höhe des Turmes schwebt ein unheimliches Mischwesen vorbei. Es besteht aus drei für die Romanik typischen Tiersymbolen: Aus einem Wolfskopf, einem Vogelkörper und einer Schlange. Die ursprüngliche Deutung geriet allerdings im Laufe der Zeit in Vergessenheit. Im 16. Jahrhundert wurde das zweifüßige Drachentier zu einem Lindwurm mit vier Füßen umgewandelt. Einem Brunnen auf dem Neuen Platz folgte 10 Jahre später der bekannte Lindwurm als Denkmal des Wappentiers.

Noch bekannter als für sein Wahrzeichen ist die Landeshauptstadt Kärntens für seine Lage direkt am größten See des Bundeslandes. Der Wörthersee liegt im 3-Länder-Eck (Österreich, Italien, Slowenien) und ist umgeben von Bergen und Hügeln. Er ist zu anderen Seen in Österreich vergleichsweise kleiner jedoch weitaus beliebter; wie der legendäre Ruf des Wörthersees beweist.

Ebenfalls einen guten Ruf genießt Klagenfurt als Geburtsstadt der Schriftsteller Robert Musil, einem der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller unseres Jahrhunderts und Ingeborg Bachmann, deren Bedeutung für die deutschsprachige Literatur nicht zuletzt im nach ihr benannten Bachmann-Preis wiedergespiegelt wird.

Jährlich im Juni finden die „Tage der deutschsprachigen Literatur“ statt, in deren Rahmen der „Ingeborg-Bachmann-Literaturpreis“ verliehen wird. Klagenfurt wird dann zum Treffpunkt von Autoren, Verlegern und Kritikern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum; ein besonderer Stellenwert in der Literatur ist Klagenfurt damit sicher.

serendii freut sich, heuer erstmals selbst Bücher bei „StadtLesen“ dabei zu haben – wenn unter freiem Himmel und zu Füßen des Lindwurms dem literarischen Genuss gefrönt werden kann.

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